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Erst die Spezifikation · Dann die Umsetzung

Spec-Driven Development mit KI-Agenten

Spec-Driven Development nutzt eine explizite Spezifikation als Referenz für Planung, Implementierung und Review. Mit Anvil Coder bereitet ihr Anforderungen im Spec-Studio vor, kuratiert daraus Tickets und lasst ausgewählte Aufgaben durch KI-Agenten bearbeiten.

Von einer Idee zu prüfbarer Arbeit

  1. Anforderungen klären

    Haltet Zielgruppe, Ziele, Nicht-Ziele, Verhalten und offene Fragen fest. Die Entscheidungen wachsen zu einem bearbeitbaren Dokument.

  2. Rahmen festlegen

    Beschreibt Stack, Schnittstellen, Qualitätsregeln und Prüfkommandos. Formuliert Akzeptanzkriterien, an denen sich das Ergebnis beurteilen lässt.

  3. Tickets kuratieren

    Prüft die vorgeschlagenen Epics und Aufgaben. Die Erzeugung der Tickets startet noch keinen Coding-Lauf; ihr entscheidet, welche Story bearbeitet wird.

  4. Gegen die Spec reviewen

    Vergleicht die Änderungen und ausgeführten Checks mit der Spezifikation. Neue Erkenntnisse fliessen in Anforderungen und weitere Aufgaben zurück.

Aus einer Idee wird eine konkrete Spezifikation

Beispielaufgabe · kein Benchmark

Einladungen für neue Teammitglieder

„Wir brauchen Einladungen“ benennt eine Funktion. Eine brauchbare Spezifikation hält zusätzlich die Entscheidungen fest, die sonst erst bei der Umsetzung fallen:

Das Review hat damit einen konkreten Massstab. Ändert das Team später die Gültigkeitsdauer, werden Spezifikation, Implementierung und zugehörige Tests gemeinsam nachgeführt.

Die Spezifikation wird zum Arbeitskontext

Das Spec-Studio führt durch Vision und Kontext, Ziele und Nicht-Ziele, funktionale Anforderungen, Stack und Einschränkungen, Qualitätsanforderungen und Guardrails sowie die Epic-Zerlegung. Ihr bearbeitet den tatsächlichen Text und entscheidet, welche Vorschläge übernommen werden.

Ein Stack-Profil beschreibt Werkzeuge und Prüfkommandos. Ob sie ausführbar sind, muss in der Umgebung sichergestellt werden. Die Spezifikation und das Profil allein belegen keinen erfolgreichen Testlauf.

Den Weg vom Spec-Studio zum Pull Request nachvollziehen

Anforderungen bleiben eine Aufgabe des Teams

Spec-driven AI development gibt Agenten und Reviewern eine gemeinsame Referenz. Das hilft, Widersprüche und fehlende Entscheidungen früh sichtbar zu machen. Eine unzutreffende Anforderung kann trotzdem zu einer unpassenden Lösung führen.

Haltet die Spezifikation aktuell, wenn ihr dazulernt. Bestehende Tests, neue Checks und menschliches Review prüfen unterschiedliche Aspekte des Ergebnisses und ergänzen sich.

Die Methode und ihre Grenzen im Grundlagenartikel

Fragen vor dem ersten Lauf

Brauchen wir vor dem Start eine vollständige Spezifikation?
Das Spec-Studio hilft beim Erarbeiten. Vor der Implementierung einer Story sollten ihr Ziel, ihre Grenzen und prüfbare Akzeptanzkriterien klar sein. Noch offene Entscheidungen gehören sichtbar in die Vorbereitung.
Startet die Generierung von Epics automatisch die Umsetzung?
Das Studio erzeugt vorbereitende Dokumente und Tickets. Welche Story tatsächlich läuft, entscheidet ein Mensch. Auch die Vorbereitung kann Modellverbrauch verursachen.
Ist Anvil eine Integration von GitHub Spec Kit?
Anvil hat mit dem Spec-Studio einen eigenen Einstieg. Die methodische Nähe zu anderen Spec-Driven-Werkzeugen ist keine Aussage über eine Integration. Der Grundlagenartikel ordnet die Methode ein.