Erst die Spezifikation · Dann die Umsetzung
Spec-Driven Development nutzt eine explizite Spezifikation als Referenz für Planung, Implementierung und Review. Mit Anvil Coder bereitet ihr Anforderungen im Spec-Studio vor, kuratiert daraus Tickets und lasst ausgewählte Aufgaben durch KI-Agenten bearbeiten.
Haltet Zielgruppe, Ziele, Nicht-Ziele, Verhalten und offene Fragen fest. Die Entscheidungen wachsen zu einem bearbeitbaren Dokument.
Beschreibt Stack, Schnittstellen, Qualitätsregeln und Prüfkommandos. Formuliert Akzeptanzkriterien, an denen sich das Ergebnis beurteilen lässt.
Prüft die vorgeschlagenen Epics und Aufgaben. Die Erzeugung der Tickets startet noch keinen Coding-Lauf; ihr entscheidet, welche Story bearbeitet wird.
Vergleicht die Änderungen und ausgeführten Checks mit der Spezifikation. Neue Erkenntnisse fliessen in Anforderungen und weitere Aufgaben zurück.
Beispielaufgabe · kein Benchmark
„Wir brauchen Einladungen“ benennt eine Funktion. Eine brauchbare Spezifikation hält zusätzlich die Entscheidungen fest, die sonst erst bei der Umsetzung fallen:
Das Review hat damit einen konkreten Massstab. Ändert das Team später die Gültigkeitsdauer, werden Spezifikation, Implementierung und zugehörige Tests gemeinsam nachgeführt.
Das Spec-Studio führt durch Vision und Kontext, Ziele und Nicht-Ziele, funktionale Anforderungen, Stack und Einschränkungen, Qualitätsanforderungen und Guardrails sowie die Epic-Zerlegung. Ihr bearbeitet den tatsächlichen Text und entscheidet, welche Vorschläge übernommen werden.
Ein Stack-Profil beschreibt Werkzeuge und Prüfkommandos. Ob sie ausführbar sind, muss in der Umgebung sichergestellt werden. Die Spezifikation und das Profil allein belegen keinen erfolgreichen Testlauf.
Spec-driven AI development gibt Agenten und Reviewern eine gemeinsame Referenz. Das hilft, Widersprüche und fehlende Entscheidungen früh sichtbar zu machen. Eine unzutreffende Anforderung kann trotzdem zu einer unpassenden Lösung führen.
Haltet die Spezifikation aktuell, wenn ihr dazulernt. Bestehende Tests, neue Checks und menschliches Review prüfen unterschiedliche Aspekte des Ergebnisses und ergänzen sich.