Sicherheit
Anvil Coder ist an den Stellen, an denen es fremden Code ausführt und fremde Zugangsdaten verwaltet, bewusst so gebaut, dass eine fehlende Angabe zum Abbruch führt statt zu einer stillen Notlösung. Das ist die wichtigste Eigenschaft einer Sicherheitsarchitektur: nicht was sie im Normalfall tut, sondern was sie tut, wenn etwas fehlt.
Die bequeme Bauweise ist die umgekehrte: fehlt ein Schlüssel, nimm den allgemeinen; fehlt eine Mandantenangabe, zeig alles. Beide Bequemlichkeiten sind im Normalbetrieb unsichtbar und im Fehlerfall der Schaden selbst.
Anvil Coder entscheidet an den oben genannten Stellen andersherum: auf den Claude-Pfaden weist der Dienst eine Anfrage ohne den Schlüssel der Organisation mit 401 ab, und im betriebenen Dienst kommt keine Anfrage an die Fabrik ohne ihren Mandanten durch. Das ist im Aufbau lästiger — man merkt sofort, wenn etwas fehlt — und genau deshalb richtig.
Der Betrieb läuft auf der Infomaniak Public Cloud in der Schweiz. Für Teams, die Datenhoheit begründen müssen, ist das kein Nebensatz, sondern häufig die erste Frage.
Die Modelle selbst liegen naturgemäss beim jeweiligen Anbieter. Die Anbindung ist austauschbar und deckt auch lokale Modelle über Ollama ab — welcher Anbieter läuft, entscheidet die Konfiguration des Betriebs. Für die verbrauchte Rechenzeit lässt sich ein Preis hinterlegen; ist er gesetzt, fliesst die Laufzeit in die Kostenrechnung ein. Ohne diese Angabe laufen lokale Modelle mit Kosten null.
Der Betrieb dahinter