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titel: "Häufige Fragen"
adresse: https://anvil-coder.tech/faq
beschreibung: "Zwölf Fragen zu Anvil Coder, kurz beantwortet: was am Ende herauskommt, wer den Code sieht, wo der Dienst läuft, wie ein Auftrag hineinkommt und was es kostet. Jede Antwort verweist auf die Seite, die sie ausführt — die kurze Fassung ersetzt die lange nicht, sie führt zu ihr."
sprache: de
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Häufige Fragen

# Zwölf Fragen, ehrlich beantwortet

Diese Seite ist die kurze Fassung des ganzen Auftritts: zwölf Fragen, die vor dem ersten Lauf wirklich gestellt werden, jede mit einer Antwort, die auch dann noch stimmt, wenn man ihr nachgeht. Jede Antwort nennt die Seite, auf der sie ausgeführt ist — eine FAQ verkürzt, sie ersetzt nichts.

## Ergebnis und Ablauf

**Was bekomme ich am Ende?**

Ein Repository mit Historie statt eines Textblocks, aus dem jemand Code herauskopiert: jeder abgeschlossene Arbeitsschritt hinterlässt seinen eigenen Commit. Im betriebenen Dienst kommt das Ergebnis dort an, wo ohnehin geprüft wird — als Entwurf eines Pull- oder Merge-Requests gegen den Hauptzweig, in einem privaten Repository. Zu importieren gibt es nichts.Ausführlich: [Integrationen: das Ergebnis ist ein Repository](https://anvil-coder.tech/integrationen#outbound)

**Welche Sprachen und Frameworks werden unterstützt?**

Das ist die falsche Frage — es gibt keine Liste, sondern einen Vertrag. Sprache, Framework, Architektur, Versionsstände, Konventionen und Prüfkommandos hinterlegt ihr als Profil; das ist ein zuschaltbares Merkmal. Ist es eingerichtet, wirkt es vorn als Bedingung in jedem Prompt, und die Gegenprüfung am Ende ist noch einmal gesondert zuschaltbar. Am gründlichsten begangen ist Java mit Spring Boot in hexagonaler Architektur; andere Stacks gehen denselben Weg, sie sind nur weniger begangen.Warum keine Liste: [Frameworks: was in einem Stack-Profil steht](https://anvil-coder.tech/frameworks#profil)

**Was, wenn das Ergebnis nicht taugt?**

Dafür gibt es zwei Stellen, eine im Lauf und eine danach. Im Lauf steht am Ende ein Konsistenz-Durchgang über das Ganze. Er ist so gebaut, dass eine fehlende oder gestörte Messung nichts durchwinkt: er meldet dann rot und schickt die betroffenen Arbeitsschritte in gedeckelte Reparatur-Runden. Die Messung selbst ist zuschaltbar und im betriebenen Dienst noch nicht eingeschaltet; ein zusätzlicher Build- und Test-Durchgang über den Gesamtstand ist zuschaltbar und im betriebenen Dienst an. Danach liegt der Entwurf des Pull-Requests in eurem Review-Werkzeug: ein Kommentar am Pull-Request wird dort zur Anforderung eines inkrementellen Folgelaufs — ein zuschaltbarer Kanal, im betriebenen Dienst eingeschaltet.Der Ablauf im Ganzen: [Wie es funktioniert: Phasen und Slices](https://anvil-coder.tech/wie-es-funktioniert#achsen) · [Integrationen: der Rückkanal am Pull-Request](https://anvil-coder.tech/integrationen#inbound)

**Ersetzt das mein Review?**

Nein. Ein System, das jeden Schritt gegen dieselben Invarianten prüft, erzeugt konsistenten Code — nicht zwangsläufig richtigen. Ob die Anforderung selbst stimmt, ob der fachliche Zuschnitt trägt, ob die Lösung zum Problem passt, bleibt eine menschliche Entscheidung. Der Übergabepunkt ist genau darauf gebaut: im betriebenen Dienst kommt das Ergebnis als Entwurf eines Pull-Requests an, und auf den Hauptzweig führt ihn ein Mensch zusammen.Was Guardrails leisten und was nicht: [Guardrails: was sie nicht leisten](https://anvil-coder.tech/guardrails#grenzen)

## Vertrauen, Daten und Kontrolle

**Wer sieht meinen Code?**

Im betriebenen Dienst trägt jeder Zugriff auf die Fabrik seinen Mandanten mit: die Daten einer Organisation sind für die Mitglieder einer anderen Organisation nicht vorhanden, und das Ergebnis liegt in einem privaten Repository. Was in den Prompt geht, sieht der Modellanbieter — das ist eine Frage der Modellwahl, nicht des Betriebsorts. Und wo der erzeugte Code im betriebenen Dienst gebaut und getestet wird, geschieht das in einem rechtelosen, wegwerfbaren Pod statt im Coordinator.Die vier Grenzen im Einzelnen: [Sicherheit: vier Grenzen](https://anvil-coder.tech/sicherheit#grenzen)

**Läuft das in der Schweiz?**

Der Betrieb läuft auf der Infomaniak Public Cloud in der Schweiz. Die Modelle selbst liegen naturgemäss beim jeweiligen Anbieter — dieser Vorbehalt ist die Antwort und kein Anhängsel. Welcher Anbieter läuft, entscheidet die Konfiguration des Betriebs; die Anbindung ist austauschbar und deckt auch lokale Modelle über Ollama ab.Wo die Daten liegen: [Sicherheit: wo die Daten liegen](https://anvil-coder.tech/sicherheit#daten)

**Kann ich eigene Modell-Schlüssel nutzen?**

Ja — auf den Claude-Pfaden verlangt der Dienst ihn sogar: ohne den Schlüssel eurer Organisation weist er die Anfrage mit 401 ab. Bei den OpenAI-kompatiblen Anbietern übersteuert der Schlüssel der Organisation einen konfigurierten Zugang. Am Tarif hängt das nicht — den Schlüssel setzt jede Organisation selbst, und wer einen hinterlegt, rechnet direkt mit dem Anbieter ab.Wie er abgelegt wird und was er kostet: [Sicherheit: der Schlüssel eurer Organisation](https://anvil-coder.tech/sicherheit#grenzen) · [Preise: was zusätzlich anfällt](https://anvil-coder.tech/preise#verbrauch)

**Wie behalte ich die Kontrolle?**

Wie viel Aufsicht ihr behaltet, stellt ihr je Projekt ein: von jede Aktion braucht eine Freigabe bis nur die folgenreichen — aber ohne gesetzte Stufe läuft der Auftrag durch, die Freigabe-Stufen sind ein Merkmal je Projekt und keine Voreinstellung. Was auch dann gilt: im betriebenen Dienst kommt das Ergebnis als Entwurf eines Pull-Requests an, und auf den Hauptzweig führt ihn ein Mensch zusammen.Warum das die eigentliche Frage ist: [Für Produktteams: die Durchführung abgeben, die Entscheidung behalten](https://anvil-coder.tech/fuer-produktteams#einstellen)

## Einstieg, Anbindung und Kosten

**Wie fange ich an?**

In vier Schritten, von denen nur der erste ein Formular ist: ein Konto anlegen; die Organisation anbinden, also GitHub-Zugang hinterlegen; ein Projekt registrieren, das den Projektschlüssel mit einem Repository verbindet — nur registrierte, aktive Projekte laufen, und dafür braucht es kein YouTrack: ein Projekt lässt sich ebenso mit einem eigenen, internen Tracker anlegen; und dann den Auftrag geben. Einen Startknopf gibt es dafür nicht: den Lauf löst das Ticket aus — ein zuschaltbarer Kanal, im betriebenen Dienst eingeschaltet.Woran das System dabei andockt: [Integrationen: der Auftrag kommt aus dem Ticket](https://anvil-coder.tech/integrationen#inbound) · [Preise: die fünf Tarife](https://anvil-coder.tech/preise#tarife)

**Brauche ich YouTrack?**

Nein: ein Projekt lässt sich vollständig ohne YouTrack anlegen, mit einem eigenen, internen Tracker — Epics, Stories und ihre Zustände leben dann in der eigenen Datenhaltung, ohne dass ein externes System beteiligt ist. Wer YouTrack trotzdem nutzen will, braucht dafür auch keine eigene Instanz: für YouTrack lässt sich eine gemeinsame Standard-Instanz einrichten, auf die ein Mandant ohne eigene zurückfällt. Im Ticket arbeiten müsst ihr so oder so nicht: der zweite Weg ist ein Kommentar am Pull-Request — ein zuschaltbarer Kanal, im betriebenen Dienst eingeschaltet —, aus dem ein inkrementeller Folgelauf wird.Beide Kanäle nebeneinander: [Integrationen: die zwei Wege hinein](https://anvil-coder.tech/integrationen#inbound) · [Integrationen: die gemeinsame Standard-Instanz](https://anvil-coder.tech/integrationen#kontext)

**Was kostet es?**

Fünf Tarife von $0 bis ab $2000 im Monat, je Organisation und Monat. Ein Tarif ist dabei keine Merkmalsliste, sondern eine Einstellung: die Modell-Stufe, mit der die Läufe einer Organisation arbeiten — im betriebenen Dienst die Haiku-, die Sonnet- oder die Opus-Klasse. Was ein Lauf beim Modellanbieter verbraucht, kommt hinzu und wird je Lauf erfasst. Die Preisseite ist vorläufig und sagt selbst, was heute nicht Teil eines Tarifs ist.Die Tarife und ihr Stand: [Preise: die fünf Tarife](https://anvil-coder.tech/preise#tarife) · [Preise: Stand dieser Seite](https://anvil-coder.tech/preise#stand)

**Was kostet mich ein Ausrutscher?**

So viel, wie ihr deckelt. Ein Deckel für die Organisation, einer je Projekt, einer je Lauf: jeder lässt sich setzen, und von den drei Ebenen hält die engste den Lauf an. Ohne gesetzten Betrag greift keiner — die Voreinstellung ist unbegrenzt. Ist einer gesetzt, zählt der Dienst vor dem Start zusammen, was Organisation und Projekt im laufenden Monat bereits gekostet haben; der Lauf, der den Deckel selbst reisst, wird unterwegs gehalten.Wie die drei Ebenen wirken: [Betrieb: was sich deckeln lässt](https://anvil-coder.tech/betrieb#kosten)

## Eure Frage steht nicht dabei

Dann ist sie vermutlich die interessantere. Die zwölf hier sind die, die am häufigsten kommen — nicht die, auf die wir die besten Antworten haben.

Fragen zu Betrieb, Datenhoheit und Abrechnung klären sich schneller im Gespräch als über eine Seite, die alle Fälle vorwegnehmen müsste. Fragen zum Ablauf beantwortet meist eine echte Story aus eurem Rückstand besser als jeder Text.

## Weiterfragen?

Selbst ausprobieren zeigt am schnellsten, ob der Ablauf zu euren Aufträgen passt; für alles, was mit Betrieb, Sicherheit und Abrechnung zu tun hat, ist ein Gespräch der kürzere Weg.

[Kostenlos starten](https://app.anvil-coder.tech/register)[Demo vereinbaren](https://anvil-coder.tech/demo)
